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Knock-Out-Produkte oder Optionsscheine?

Für Anleger, die erstmals mit Hebelwirkung von einer Kursbewegung eines Basiswertes profitieren wollen, stellt sich die Frage, ob sie Optionsscheine oder KO-Produkte zur Umsetzung ihrer Markterwartung einsetzen sollen.

Die wesentlichen Eigenschaften der KO-Produkte

Die zukünftige Kursentwicklung bei den Knock Out-Produkten (Turbos)  lässt sich leichter ausrechnen als bei Optionsscheinen, da sich der Kursverlauf nahezu linear zur Kursentwicklung des Basiswertes verhält. Da Anleger vollständig an den Kursbewegungen des Basiswertes beteiligt werden, aber nur einen Bruchteil des Kapitaleinsatzes aufwenden müssen, der für den Kauf der gesamten Aktienposition erforderlich wäre, schlagen die Emittenten die Finanzierungskosten in Form eines Aufgeldes auf den Preis der Turbos auf.

Bei den Turbos, bei denen zwischen Basispreis und Stopp Loss Marke unterschieden wird, die als Mini-Futures bezeichnet werden, gelangt bei Erreichen der Stopp Loss Marke der errechnete verbliebene Wert des Hebelproduktes zur Auszahlung.

Turbos, bei denen der Basispreis und die KO-Schwelle identisch sind, werden bei Ausstoppung mit dem Minimalbetrag von 0,001 Cent vom Emittenten zurückgenommen.

Optionsscheine

Bei Optionsscheinen können hingegen unerwünschte, kurzfristige Entwicklungen des Basiswertes ohne die drohende Gefahr einer vorzeitigen Ausbuchung "durchgesessen" werden, da sie nicht mit KO-Marken versehen sind. Im Gegensatz zum Turbo-Investor muss ein Optionsscheinanleger Parameter beachten, die bei der Preisbildung der Turbos keine Rolle spielen.

Deshalb ist es absolut notwendig, dass Optionsscheinanleger über den Einfluss von Änderungen der der Volatilität, die Bedeutung des Zeitwertes, des Delta und des Rho informiert sind. Außerdem sollte von einem mündigen Anleger ohnehin erwartet werden, dass er sich vor einer Veranlagung über die Chancen, aber auch die Tücken seiner gewünschten Investmentform informiert.

Es mit Sicherheit sinnvoll, beide Produkte gemäß der individuellen Markteinschätzung im Auge zu behalten, um sie dann nach Bedarf einzusetzen. Deshalb sind die Turbos keine Konkurrenzprodukte zu Optionsscheinen, sondern runden die Produktpalette für die Investoren ab.

Fazit:Wissen ist für beide Veranlagungsformen wichtig. Bei Optionsscheinen ist der Aufwand, sich das notwendige Wissen anzueignen höher als bei Turbos. In manchen Fällen, wie beispielsweise der Absicherung von bestehenden Positionen, befinden sich Optionsscheine gegenüber Turbos klar im Vorteil.

Quelle: hebelprodukte.de

Veröffentlicht am 25.11.2013 um 11:23 Uhr.
 

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