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Auf der Suche nach dem richtigen Optionsschein

Am ersten Tag nach den weltweit drastischen Maßnahmen gegen das Coronavirus, an dem die Börsen wieder massiv einbrechen und der Handel in zahlreichen Finanzinstrumenten eigentlich nicht stattfindet, könnten sich risikobereite Anleger, die in den nächsten Tagen oder Wochen eine Investition in Optionsscheine in Erwägung ziehen, darüber Gedanken machen, welcher Optionsschein für sie am besten geeignet wäre.  

Das große Angebot an Hebelprodukten, wie Optionsscheine, Turbo-Calls und Mini-Futures stellt viele Anleger vor die Qual der Wahl, welches Hebelprodukt für sie das beste sei. Wer sich in stark schwankenden Märkten nicht dem konstruktionsbedingten Ausstoppungsrisiko der Turbos und Minis aussetzen möchte, könnte sein Hauptaugenmerk auf „normale“ Optionsscheine werfen, die bereits lange vor den KO-Produkten auf dem Markt waren.

Da sich die Charaktäre von Investoren logischerweise in bezug auf das Risikobewusstsein sehr unterscheiden, ist es unmöglich, einen für alle Investoren „richtigen“ Optionsschein herauszufinden. Für einen sehr risikofreudigen Investor kann ein mit extrem kurzer Laufzeit und dazu noch weit aus dem Geld liegender Optionsschein sehr interessant sein. Solch eine Schein wird von Anlegern eingesetzt, die sich innerhalb kurzer Zeit heftige Kursausschläge des Basiswertes in die „richtige“ Richtung erwarten. Erfüllt sich die Markterwartung, dann stehen hohe prozentuelle Gewinne ins Haus. Im Falle des Nichteintritts der Markterwartung nimmt solch ein Anleger das hohe Risiko eines Totalverlustes in Kauf.

Weniger risikobereite Anleger, die von bereits moderaten Kursbewegungen profitieren wollen, werden eher auf Optionsscheine setzen, die sich am oder im Geld befinden und eine längere Restlaufzeit aufweisen. Selbstverständlich ist, sofern die Markteinschätzung richtig war, das prozentuelle Gewinnpotential im Verhältnis zum eingesetzten Kapital geringer als beim ausgewählten Optionsschein des risikofreudigen Anlegers, andererseits ist das Risiko eines Totalverlustes beim Optionsschein „im Geld“ wesentlich geringer.

Genauso verhält es sich natürlich bei Anlegern, die Optionsscheine zur Absicherung von bestehenden Aktienpositionen verwenden. Optisch „billige“, weit aus dem Geld befindliche Optionsscheine bieten einen geringeren Schutz gegen abzusichernde Kursverluste als solche, die nahe am oder im Geld sind. Genauso wie die Prämien von Versicherungen mit einem geringen Selbstbehalt, die fast jeden Schaden abdecken sollen, haben diese Optionsscheine natürlich auch einen höheren Preis, als aus dem Geld liegende Scheine. Daher obliegt es der individuellen Entscheidung des Anlegers, welchen „Selbstbehalt“ er im Falle einer geplanten Absicherung in Kauf nehmen will.

Wegen des riesigen Angebotes an Optionsscheinen kann jeder Anleger einen für sich passenden Schein finden. Allerdings ist diese Suche manchmal mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden, der sich im Falle einer korrekten Markteinschätzung bezahlt machen kann. 

Quelle: hebelprodukte.de

Veröffentlicht am 16.03.2020 um 10:40 Uhr.
 

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